Peter Supan

„Geboren in Wien, bin ich seit dem Alter von 2 Jahren am Land aufgewachsen,

direkt neben einem der grössten Waldstücke Österreichs. Gespielt haben wir eigentlich fast immer im Wald, im Bach, am Teich, haben draussen geschlafen und Hütten gebaut.

Als Jugendlicher habe ich die Natur ein bisschen aus den Augen verloren, hab dem Druck des „ernsthaften“ Lebens zu sehr nachgegeben. Trotzdem war der Wald immer noch ein Zufluchtsort, zum Runterkommen, zum Klarwerden vor schwierigen Entscheidungen. 

Am Ende meines Studiums habe ich die Natur wiederentdeckt und ganz neue Möglichkeiten des „Mittendrin sein statt nur Anschaun“ erlebt. Seither versuche ich so viel Zeit wie möglich draussen zu verbringen, mich draussen zu bewegen.

Versuche, Wege zu finden, um mich in immer mehr Situationen daheim zu fühlen und sie geniessen zu können, auch wenn's kalt/heiss/dunkel/feucht/oder sonst irgendwie außerhalb des bekannten Rahmens ist.

Ich habe einige Kurse zum Thema Survival/Outdoorpädagogik/Naturmentoring besucht und auch schon so manche gehalten und freue mich immer, gleichgesinnte Menschen zu treffen. Neue Fertigkeiten kennen zu lernen oder gemeinsam zu üben. Erfahrungen zu teilen und weiter zu geben. Oder einfach gemeinsam die Zeit draussen zu geniessen :)“

Melanie Hetterich

 

Als Kind hatte ich das Glück mich im Wald frei bewegen zu dürfen.

Ich kannte die Wege und Schwammerlplätze und wusste genau wo ich Himbeeren und Brombeeren finden konnte. Am meisten liebte ich es jedoch mit meinen Freunden durch den Wald zu streifen und uns kleine Behausungen zu bauen. Ich fühlte mich so frei.

Bei all den Aktivitäten habe ich mich immer sehr erwachsen und reif erlebt. Ich fühlte mich schlau und kompetent. Es war oft das genaue Gegenteil von dem, wie ich mich bei Schulstress fühlte. Der Wald war die beste Selbstheilung für mich.

Die Waldschaukel ist für mich ein kleines Stück zurückgewonnenes Paradies, so wie damals. Besonders für die Kinder in der Stadt, die den Wald nicht vor der Haustür haben, ist dieser Ort sehr wertvoll.

Ich liebe es, die stille Beobachterin zu sein und erfreue mich über die Freude, Ernsthaftigkeit und Verbundenheit,  die sich bei jedem Camp ausbreitet. Es ist mir ein großes Anliegen, dass die Kinder sich möglichst frei fühlen und nach und nach den Wald für sich erobern.

Meine Erfahrungen als 4fache Mutter, Montessori Pädagogin und Lebensberaterin fließen in meine Begleitung mit ein. Ich bin dankbar für diese wunderschöne Zeit, die ich mit Ihren Kindern und dem Waldschaukelteam verbringen darf.